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Urlaub auf Island

Atemberaubende Naturkräfte und unglaubliche Landschaften

Urlaub auf Island

Fakten über Island

  • Hauptstadt: Reykjavík
  • Währung: Isländische Krone
  • Amtssprache: Isländisch

UNESCO

  • account_balance Weltkulturerbe: 1
  • nature Weltnaturerbe: 2

Ø Preise pro Person

  • Lebensmittel: 13,99
  • Restaurant: 55,07

Für einen Urlaub auf Island benötigt ihr vor allem eins: Zeit! Nehmt euch viel Zeit, denn hier gibt es beeindruckende Naturspektakel zu erleben, die euch den Atem stocken lassen. Wir dürfen uns glücklich schätzen Island besucht zu haben und möchten mit euch unsere Gedanken, Erfahrungen und neu Gelerntes teilen.

Städte und Dörfer auf Island

Sehenswürdigkeiten auf Island

Gullfoss

Gullfoss

Selfoss

  • 37 von 50 Punkten
  • kostenlos
Geysir Strokkur

Geysir Strokkur

Selfoss

  • 36 von 50 Punkten
  • kostenlos
Thingvellir Nationalpark
nature

Thingvellir Nationalpark

Selfoss

  • 36 von 50 Punkten
  • kostenlos
Hallgrímskirkja

Hallgrímskirkja

Reykjavík

  • 34 von 50 Punkten
  • 6,68 € pro Person

Anreise nach Island

Die Anreise nach Island gestaltet sich aufgrund der abgelegenen Lage der Insel im Nordatlantik meist über den Luftweg, obwohl es auch Verbindungen für Schiffe gibt. Der einfachste und häufigste Weg, um nach Island zu gelangen, ist jedoch per Flugzeug.

Anreise mit dem Flugzeug

Der internationale Flughafen Keflavík (KEF) ist das wichtigste Drehkreuz für internationale Flüge nach Island. Er liegt etwa 50 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Reykjavík und wird von zahlreichen Fluggesellschaften aus Europa, Nordamerika und anderen Teilen der Welt angeflogen. Icelandair und PLAY sind die beiden wichtigsten isländischen Fluggesellschaften, die Direktflüge von vielen europäischen und nordamerikanischen Städten anbieten. Zu den häufig frequentierten Routen gehören Flüge von Städten wie London, Paris, New York, Toronto und Kopenhagen. Die Flugdauer beträgt von Mitteleuropa etwa 3-4 Stunden und von der Ostküste Nordamerikas etwa 5-6 Stunden.

Vom Flughafen Keflavík gibt es verschiedene Möglichkeiten, um nach Reykjavík zu gelangen. Der Flybus und andere Shuttle-Services bieten regelmäßige Verbindungen an und bringen Reisende direkt zu den größeren Hotels und Busbahnhöfen in Reykjavík. Alternativ stehen auch Taxis und Mietwagen zur Verfügung. Der Flughafen selbst ist modern und gut ausgestattet, mit zahlreichen Annehmlichkeiten für Reisende.

Anreise mit dem Schiff

Für diejenigen, die eine abenteuerlichere Anreise bevorzugen, gibt es auch die Möglichkeit, mit der Fähre nach Island zu reisen. Die Fährgesellschaft Smyril Line betreibt eine regelmäßige Verbindung von Hirtshals in Dänemark nach Seyðisfjörður im Osten Islands. Die Fähre, die den Namen Norröna trägt, bietet Platz für Passagiere und Fahrzeuge und macht auf ihrem Weg nach Island einen Zwischenstopp auf den Färöer-Inseln. Die Überfahrt dauert etwa zwei bis drei Tage und ermöglicht es den Reisenden, ihre Fahrzeuge mitzunehmen, was besonders für längere Aufenthalte oder Roadtrips auf der Insel von Vorteil ist.

Darüber hinaus kann man Island auch im Rahmen einer Kreuzfahrt mit dem Kreuzfahrtschiff anreisen. So sind wir beispielsweise hierhergekommen. Der Nachteil jedoch ist, dass der Landgang zeitlich begrenzt ist und ihr gut planen müsst, wie ihr eure Stunden hier verbringt. Wenn ihr wirklich in Island eintauchen und diverse Orte erkunden wollt, dann ist eine individuelle Anreise mit dem Flugzeug oder der Fähre gegenüber einem Kreuzfahrtschiff die bessere Wahl.

Island mit dem Auto erkunden

Island mit dem Auto erkunden

Island auf eigene Faust mit dem Auto zu erkunden ist unter Besuchern besonders beliebt, da dies die größte Flexibilität bietet. Mietwagen sind am Flughafen Keflavík sowie in Reykjavík und anderen größeren Städten verfügbar. Die Ringstraße, die einmal um die gesamte Insel führt, ermöglicht es Reisenden, alle wichtigen Sehenswürdigkeiten bequem zu erreichen.

Da die Straßen mithilfe der geothermalen Energie warm gehalten werden, frieren sie im Winter glücklicherweise nicht ein. Dennoch besteht Winterreifenpflicht von Oktober bis Mai für Fahrzeuge. Darüber hinaus besteht auf Island die Anschnallpflicht, die auch für Reisebusse gilt.

Informiert euch bei einer Autoreise auf Island vorab unbedingt über die Straßenverhältnisse und Wetterbedingungen, insbesondere im Winter, wenn einige Straßen gesperrt oder schwer passierbar sein können.

Beeindruckende Landschaften

Island Landschaften

Während wir mit einem Ausflugsbus unterwegs sind, kleben wir regelrecht an der Scheibe und staunen über die sich ständig wechselnde Landschaft. Die Landschaften bieten eine beeindruckende Palette an Naturwundern, die oft in direktem Kontrast zueinander stehen. Geprägt von Vulkanen, Gletschern, Wasserfällen und geothermalen Phänomenen, wirkt die isländische Landschaft fast außerirdisch.

Island Landschaften

Island Landschaften

Da wären beispielsweise die verschiedenen Lavafelder, die teilweise bis zu 8.000 Jahre alt sein können. Die roten Lavafelder bestehen aus eisenhaltigem Gestein, das sehr leicht ist. Mehr als 500 verschiedene Moosarten wachsen auf diesen Lavafeldern, und es dauert bis zu 2000 Jahre, bis ein Lavafeld vollständig mit Moos bedeckt ist. Das Alter der Lavafelder wird übrigens anhand der darauf wachsenden Moose bestimmt.

Island Landschaften

Dieses Lavagestein eignet sich hervorragend für Wege, da es unter dem Gewicht von Mensch und Tier zerbricht. Festes Gestein hingegen würde seine Form beibehalten und könnte beispielsweise Huftiere verletzen. Wenn das Lavagestein zerbrochen ist, geht es neue, feste Bindungen mit dem umliegenden Lavagestein ein und bleibt so an Ort und Stelle. Des Weiteren lässt es Wasser durch, sodass der jeweilige Weg nie von Wasser bedeckt ist.

Berge auf Island

Berge auf Island

Die Berge Islands sind relativ klein, dennoch kann man selbst im Mai noch sehr gut den Schnee auf einigen von ihnen erkennen. Unser Tour-Guide erklärt uns, dass es sich hierbei um Rhyolithberge handelt, die Kälte sehr gut halten. Durch diese Eigenschaft schmelzen Schnee und Eis nicht so schnell. Einheimische nennen die Berge liebevoll "Walrücken", da sie wie sanfte Hügel geformt sind, ohne markante Ausreißer, Ecken oder Kanten.

Vulkane auf Island

Island ist bekannt für seine vulkanische Aktivität, die das Land geprägt hat und weiterhin prägt. Hier befinden sich rund um die 130 Vulkane, von denen nur 30 aktiv sind. Von diesen 30 aktiven Vulkanen brechen auch nur die wenigsten aus und wenn, dann handelt es sich hier um sehr kleine Ausbrüche. Einheimische sollen diese kleinen Ausbrüche angeblich auch "Touristenausbrüche" nennen, da Touristen die einzigen sind, die derartige Ausbrüche in Extase versetzen.

  1. Eyjafjallajökull: Dieser Vulkan erlangte 2010 weltweite Bekanntheit, als sein Ausbruch den europäischen Flugverkehr aufgrund der Aschewolke erheblich beeinträchtigte. Der Eyjafjallajökull ist ein Stratovulkan, der von einem Gletscher bedeckt ist. Den berühmten Ausbruch nahm man in Island positiv auf, da zumindest nun die ganze Welt über das Land sprach und man nutzte die Gelegenheit diverse Souvenirs um den Vulkan herum zu verkaufen.
  2. Hekla: Hekla ist einer der aktivsten Vulkane Islands und hat seit dem Jahr 874 über 20 Ausbrüche erlebt. Aufgrund seiner häufigen Eruptionen und der Ascheablagerungen wird Hekla oft als "Tor zur Hölle" bezeichnet.
  3. Katla: Unter dem Gletscher Mýrdalsjökull gelegen, ist Katla einer der gefährlichsten Vulkane Islands und wird daher auch am strengsten überwacht. Er bricht im Durchschnitt alle 40 bis 80 Jahre aus, wobei sein letzter großer Ausbruch 1918 stattfand. Ein Ausbruch von Katla könnte erhebliche Gletscherläufe (Jökulhlaups) verursachen, die Überschwemmungen und Schäden mit sich bringen.

Vulkankrater: Krater wie der Kerið-See sind beliebte Touristenattraktionen. Der Kratersee ist etwa 3.000 Jahre alt und beeindruckt durch seine leuchtend blaue Farbe und die roten vulkanischen Felsen ringsum.

Erdbeben auf Island

Neben vulkanischen Aktivitäten sind auch Erdbeben in Island häufig. Während einer Tour erklärt uns ein Guide, dass es hier im Jahr um die 25.000 Erdbeben gibt – vorausgesetzt, in diesem Jahr finden keine vulkanischen Aktivitäten statt. Bei vulkanischer Aktivität können sich die Erbeben verzehnfachen, es wären also bis zu 250.000 Erdbeben möglich. Doch keine Angst, in der Regel fallen sie milde aus.

Island hat mehrere seismisch aktive Zonen, darunter:

  1. Südisländische Erdbebenzone: Diese Zone erstreckt sich über die Südküste und ist bekannt für starke Erdbeben. Das letzte große Beben in dieser Region ereignete sich im Jahr 2000 mit einer Stärke von 6,5 auf der Richterskala.
  2. Tjörnes-Frakturzone: Diese Zone im Norden Islands ist ebenfalls stark seismisch aktiv. Hier gab es 2012 eine Serie von Erdbeben, die teilweise eine Stärke von über 6 erreichten.
  3. Reykjanes-Rücken: Diese Zone erstreckt sich von der Halbinsel Reykjanes bis in den Atlantik und ist ebenfalls für ihre seismische Aktivität bekannt. Im Jahr 2021 begann eine Serie von Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten, die schließlich zum Ausbruch des Fagradalsfjall führte.

Island ist gut auf Erdbeben vorbereitet, da die Gebäudevorschriften strenge Anforderungen an die Erdbebensicherheit stellen. Die meisten Häuser und Infrastrukturen sind so gebaut, dass sie starken Erdbeben standhalten können. Außerdem gibt es ein umfassendes Überwachungssystem, das die seismische Aktivität in Echtzeit überwacht und die Bevölkerung über mögliche Gefahren informiert.

Geothermale Energie

Wasserdampf Island

Etwas, das unübersehbar und für uns so fremd in der Landschaft ist, sind die vielen aus dem Boden aufkommenden Dampfschwaden. Hierbei handelt es sich schlichtweg um geothermal aktive Gebiete, dessen Energie man hier auch aktiv für sich nutzt.

Die geothermale Energie ist ein wesentlicher Bestandteil des isländischen Alltags und ein bedeutender Faktor in der Energieversorgung des Landes. Island liegt auf dem Mittelatlantischen Rücken, wo die eurasische und nordamerikanische Platte auseinanderdriften, was zu einer intensiven geothermischen Aktivität führt. Diese natürliche Ressource wird seit Jahrhunderten genutzt und ist heute ein Paradebeispiel für nachhaltige Energiegewinnung.

eothermale Energie Island

Geothermische Energie wird auf Island durch Bohrungen gewonnen, die heißes Wasser und Dampf aus tiefen Erdschichten an die Oberfläche bringen. Diese Energie wird in Kraftwerken genutzt, um Strom zu erzeugen und Heißwasser für die Beheizung bereitzustellen. Eines der bekanntesten Kraftwerke ist das Hellisheiði-Kraftwerk, das nahe Reykjavík liegt und eines der größten geothermischen Kraftwerke der Welt ist. Es versorgt einen Großteil der Hauptstadtregion mit Strom und Wärme.

Geothermale Energie Island

Von den Kraftwerken führen lange Rohrleitungen weg, die das heiße Wasser zu den Haushalten und Industriebetrieben transportieren. Diese Rohre sind oft über weite Strecken hinweg sichtbar und ein charakteristisches Element der isländischen Landschaft. Die Nutzung der geothermischen Energie ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch äußerst effizient. Etwa 90 Prozent der Häuser in Island werden geothermisch beheizt, was die Heizkosten erheblich reduziert und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen minimiert.

Die Blaue Lagune, ein weltberühmtes geothermal beheiztes Spa, ist ein Nebenprodukt der geothermischen Energiegewinnung. Das warme, mineralreiche Wasser stammt aus dem benachbarten Kraftwerk Svartsengi und bietet ein einzigartiges Badeerlebnis inmitten eines Lavafeldes. Wir haben die Blaue Lagune während unserer Reise nicht besucht, haben allerdings von Mitreisenden auf unserem Kreuzfahrtschiff gehört, dass es eine Empfehlung wert ist.

Die Nutzung der geothermischen Energie hat auch positive Auswirkungen auf die Umwelt. Sie hilft, die CO2-Emissionen zu reduzieren und trägt zur Unabhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen bei. Island ist weltweit führend in der Nutzung dieser nachhaltigen Energiequelle und ein Modell für andere Länder, die ähnliche geologische Voraussetzungen haben.

Öffentliche Verkehrsmittel

Auch wenn ihr zu den meisten spektakulären Sehenswürdigkeiten der Natur nur mit einem Auto gelangt, so könnt ihr für die allgemeine Fortbewegung auf Island die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Schaut am besten auf der offiziellen Webseite vorbei, die euch einen guten Überblick der Möglichkeiten und Verbindungen gibt: publictransport.is

Isländische Sprache

Die isländische Sprache, bekannt als Íslenska, ist eine nordgermanische Sprache, die in Island gesprochen wird. Sie hat ihre Wurzeln im Altnordischen, der Sprache der Wikinger, die im 9. und 10. Jahrhundert Island besiedelten. Trotz der zahlreichen historischen Veränderungen in anderen skandinavischen Sprachen hat sich das Isländische bemerkenswert wenig verändert, sodass moderne Isländer die mittelalterlichen Texte, wie die berühmten Sagas, noch immer weitgehend ohne Schwierigkeiten lesen können.

Isländisch zeichnet sich durch seine komplexe Grammatik und seinen umfangreichen Wortschatz aus. Es hat vier Fälle (Nominativ, Akkusativ, Dativ und Genitiv) und behält die altnordische Tradition der starken und schwachen Verben bei. Die Sprache nutzt eine Vielzahl von Präfixen und Suffixen, um Wörter zu formen und Bedeutungen zu differenzieren. Diese morphologische Komplexität macht Isländisch zu einer der grammatisch reichsten Sprachen Europas.

Ein bemerkenswertes Merkmal des Isländischen ist seine puristische Sprachpolitik. Anstatt Fremdwörter zu übernehmen, werden neue Begriffe häufig aus bestehenden isländischen Wörtern und Wurzeln gebildet. Diese Praxis hilft, die Sprache sauber und verständlich zu halten. Ein Beispiel ist das Wort „tölva“ für Computer, das aus den Worten „tala“ (Zahl) und „völva“ (Seherin) zusammengesetzt ist. Unser Tour-Guide nennt uns ein weiteres Beispiel: Satelit wird als „falscher Planet“ bezeichnet, da er wie ein Planet ein Himmelskörper, aber kein echter Planet ist. Es gibt auch keine Schimpfwörter in der Sprache, also ist man zwangsweise freundlich zu seinen Mitmenschen.

Die Aussprache des Isländischen kann für Ausländer herausfordernd sein, da sie einige Laute enthält, die in anderen Sprachen nicht vorkommen. Dazu gehören die stimmhaften und stimmlosen dentalen Frikative, dargestellt durch die Buchstaben „ð“ (eth) und „þ“ (thorn). Außerdem hat das Isländische eine melodische Intonation, die zur Einzigartigkeit des Sprachklangs beiträgt.

Isländisch wird von etwa 370.000 Menschen gesprochen, fast alle davon leben in Island. Obwohl die Zahl der Sprecher relativ gering ist, spielt die Sprache eine zentrale Rolle in der nationalen Identität und Kultur. Isländisch ist die Amtssprache und wird in allen offiziellen und administrativen Kontexten verwendet. Zudem ist sie die Unterrichtssprache in Schulen und Universitäten.

Die Pflege und Förderung der isländischen Sprache sind den Isländern ein großes Anliegen. Es gibt zahlreiche Initiativen, um die Sprache zu erhalten und zu fördern, darunter Sprachkurse für Ausländer, die in Island leben oder arbeiten möchten. Auch im digitalen Zeitalter wird großer Wert darauf gelegt, dass die Sprache im Internet und in neuen Technologien präsent ist.

Klima und Wetterbedingungen

Das Klima auf Island ist durch seine Lage im Nordatlantik geprägt und weist eine bemerkenswerte Vielfalt und Unberechenbarkeit auf. Obwohl Island nahe am Polarkreis liegt, sorgt der warme Irmingerstrom, ein Ausläufer des Golfstroms, für verhältnismäßig milde Temperaturen, besonders entlang der Küsten.

Dank des Golfstroms ist Island überhaupt erst bewohnbar. Ohne diesen warmen Strom aus dem Atlantik wäre Island wie Grönland von Eis bedeckt. Der Golfstrom sorgt für kühle Sommer und milde Winter. Diese klimatischen Bedingungen ändern sich in Zyklen von 500 bis 700 Jahren, was dazu führt, dass Island keine extrem heißen Sommer oder eiskalten Winter mehr erlebt.

In den Sommermonaten, von Juni bis August, liegen die Durchschnittstemperaturen in Reykjavík, der Hauptstadt, bei etwa 10 bis 15 Grad Celsius. In den wärmsten Sommermonaten können die Temperaturen in einigen Gebieten jedoch auch über 20 Grad Celsius erreichen. Der Sommer bringt lange Tage mit sich, einschließlich der Mitternachtssonne im Juni, wenn die Sonne kaum untergeht und es rund um die Uhr hell bleibt.

Die Wintermonate, von Dezember bis Februar, sind geprägt von kurzen Tagen und langen Nächten. In Reykjavík liegt die Durchschnittstemperatur im Winter bei etwa 0 Grad Celsius, wobei sie selten unter -10 Grad Celsius fällt. In den höher gelegenen Regionen und im Inneren der Insel können die Temperaturen jedoch deutlich niedriger sein. Schnee ist im Winter häufig, insbesondere im Norden und im Hochland, aber starke Schneefälle in den Küstengebieten sind seltener.

Die Wetterbedingungen auf Island sind notorisch wechselhaft. Es ist nicht ungewöhnlich, an einem einzigen Tag Sonnenschein, Regen, Schnee und starken Wind zu erleben. Die isländischen Winde können besonders heftig sein, und Stürme sind vor allem im Herbst und Winter häufig. Auch während unseres Besuchs ist das Wetter wechselhaft, daher empfehlen wir euch bei einer Reise nach Island entsprechende Kleidung mitbringen.

Niederschläge sind über das ganze Jahr verteilt, wobei die Süd- und Westküste die feuchtesten Gebiete sind. Hier kann es besonders in den Herbst- und Wintermonaten häufig und heftig regnen. Der Norden und das Hochland sind tendenziell trockener, mit weniger Niederschlag und mehr sonnigen Tagen.